Wissenswertes/Corona Pandemie/Burnout- und Boreout Prävention

Corona Pandemie - Erfolgreich überstehen

Ohne Burnout und Boreout durch die Krise

Die Pandemie wirbelt unser Leben durcheinander. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Wir befinden uns in der größten Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg. Die Politik versucht die Auswirkungen durch staatliche Gelder etwa abzumildern. Es gibt (voraussichtlich langfristig) Verlierer-, aber auch Gewinnerbranchen.
Unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft und unser Arbeitsleben stehen vor besonderen Herausforderungen. Wo liegen Risiken, aber auch Chancen in Corona Zeiten?
Stell dir vor,
Du bist schwer krank
und keiner pflegt Dich.
Unser Gesundheitssystem kommt immer wieder an seine Grenzen vor allem wegen Personalmangel und der Überlastung und Überforderung von Ärzten und Pflegefachpersonal.
Für Mitarbeitende in Organisationen mit besonderen Boreout-Risiko wie Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen, gibt es eine Burnoutfalle, nämlich den Anspruch an sich, viel leisten zu können und viel leisten zu wollen. Dieses (Über-) Engagement birgt die Gefahr einer Nicht-Nein-Sagen Kultur. Doch das massive Anhäufen von Verpflichtungen in Verbindung mit dem Gefühl, die Sachen nicht mehr in den Griff zu bekommen, belastet. Dieser psychische und physische Druck kann u.a. Schlafstörungen, Erschöpfungssymptome und Angstgefühle auslösen. Das Risiko, in die Burnout-Spirale zu geraten, steigt und führt schlimmstenfalls in eine Depression.
Welche Faktoren zur Verringerung eines Boreout-Risikos gibt es für diese Mitarbeitenden, die in der Corona-Krise neben ihren „normalen“ Belastungen noch zusätzlich enorm gefordert sind?
Das Arbeiten von Zuhause ist zwangsweise zur Realität geworden. Die Entwicklung der Digitalisierung hat Fortschritte zu verzeichnen. Noch nie gab es so viele Videokonferenzen, Webmeetings, Webinare, Telefonkonferenzen etc.
Im Homeoffice bzw. Telearbeit liegen Chancen - wie beispielweise flexible Arbeitszeit, größerer Handlungsspielraum. Im Homeroffice liegen aber auch Risiken - so u.a. fehlende Anerkennung, Wertschätzung, soziale Isolation, Unterforderung und Langeweile auf der einen Seite, aber auch Überforderung durch gleichzeitige Kinderbetreuung, Homeschooling etc. auf der anderen Seite.
Im Kontext von Homeoffice bzw. Telearbeit ist neben der Anpassung gesetzlicher Regelungen und technischer Ausstattung und Infrastruktur auch eine Anpassung der Führungskulturgefragt .
Wir Menschen spüren eine unsichere Zukunftsperspektive, haben teilweise Existenzangst. Wir sind verletzlicher, oft auch ängstlicher geworden. Das Gefühl der Unkontrollierbarkeit bereitet weithin Unbehagen. So sind auch die Hamsterkäufe (z.B. Toilettenpapier) als ein irrationaler Versuch einzuordnen, ein gewisses Maß an Kontrolle zu behalten. Einige von uns brauchen als Antwort auf einschränkende Maßnahmen aufgrund COVID 19 einen Sündenbock (wie Politik und Wissenschaft). Querdenker und Verschwörungstheoretiker finden so Zulauf.