Wissenswertes

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Boreout - Ausgebrannt durch Unterforderung

Ein Ratgeber für Mitarbeitende und Führungskräfte

„Burnout" ist in den letzten Jahren zu einem häufig genannten Begriff geworden. Nicht nur Talkshows, Fernsehmagazine und Unternehmen beschäftigen sich regelmäßig mit diesem Thema. Immer mehr bekannte Persönlichkeiten aus Sport, Politik und Showbusiness „outen" sich selbst, aufgrund psychischer und beruflicher Überlastung in einen Erschöpfungszustand gelangt zu sein.
Ein vielfach noch unterschätztes Phänomen ist sein weniger bekannter „Bruder“ Boreout, mit ebenso drastischen Auswirkungen. Chronische Unterforderung und Langeweile sorgen für Frust, machen krank und sind Kostentreiber für Unternehmen und Krankenkassen. Und die wenigsten ändern diesen Zustand. Auch die ständig Unterbeschäftigten betonen, wie aufreibend ihre Tätigkeit ist. Während Stress und Überforderung sozial anerkannt ist, gelten Unterforderung und Langeweile eher als Tabuthemen. Wer sich outet, wird meist nicht verstanden oder gar als faul bezeichnet und muss gegebenenfalls mit Konsequenzen rechnen. Boreout hat aber nichts mit Faulheit zu tun, sondern mit ungewollter Untätigkeit. Boreout-Betroffene, die dies über einen längeren Zeitraum mitmachen, können ebenso wie Burnout-Betroffene „ausgebrannt“ sein: Ausgebrannt durch Unterforderung am Ende der Boreout-Spirale. Die Folgen sind ernstzunehmende physische und psychische Gesundheitsschäden bis hin zur Depression. Umso dringlicher ist es, frühzeitig und vorbeugend zu handeln. In meinem Buch sowie in meinen Seminaren und Vorträgen erfahren Sie, worum es sich bei Boreout genau handelt und wie Sie der Boreout-Falle entgegenwirken können. Einschätzungstests, Checklisten und Fallbeispiele unterstützen Sie dabei.